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	<title>Dr. Stefan Hainzl</title>
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		<title>Balanced Life Mastery</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 10:38:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser neues Angebot um dich mit deiner Diagnose zu begleiten.]]></description>
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									<h5><strong></strong></h5>
<h5>Unser neues Angebot um dich mit deiner Diagnose zu begleiten.<br /><br /><br /><br /><br />Unser neues Angebot um dich mit deiner Diagnose zu begleiten.<br /><br />Das ganzheitliche Programm für Menschen mit<br /><br />Autoimmunerkrankungen!<br /><br />Du hast die Diagnose einer Autoimmunerkrankung und suchst nach einer nachhaltigen &amp; ganzheitlichen Lösung, um deine Gesundheit aktiv selbst in die Hand zu nehmen?<br /><br />Unser innovatives Programm bietet dir eine ganzheitliche Betreuung, um dein Leben langfristig zu verändern –basierend auf modernster Wissenschaft und personalisierter Therapie.<br /><br />Was du bekommst:<br /><br />✅ Individuelle Betreuung über 6 Monate – Wissenschaftlich fundierte Begleitung für deine spezifischen Bedürfnisse.<br /><br />✅ Detaillierte Labordiagnostik – Überweisungen für Blutabnahmen, Mikronährstoffanalysen und Mikrobiom-Untersuchungen.<br /><br />✅ Personalisierte Therapie – Hochdosierte Vitamin-D- Therapie &amp; Nahrungsergänzungsmittel abgestimmt auf deine Werte.<br /><br />✅ Regelmäßige Live Calls – Alle 6 Wochen ein Q&amp;A-Call in einer kleinen Gruppe für deine Fragen &amp; neue Informationen.<br /><br />✅ Umfassender Online-Kurs – Lerne die Grundlagen für eine nachhaltige Lebensumstellung in Ernährung, Bewegung &amp; mentaler Stärke.<br /><br />✅ Befundbesprechungen inklusive – Ich erkläre dir deine Ergebnisse und helfen dir, deine Therapie optimal anzupassen.<br /><br />Investiere in deine Gesundheit<br /><br />🎯 6 Monate Rundumbetreuung: 1.300 €<br /><br />🎯 Anschließend: 500 € für 6 Monate<br /><br />🎯 Nach einem Jahr: 250 € für 6 Monate<br /><br />📌 Der Online-Kurs Comeback ist verpflichtend für alle Teilnehmer zu buchen und eigenverantwortlich zu erarbeiten. Die Kosten für den Kurs betragen 699€<br /><br />Dein Gesamtinvest für die ersten 6 Monate:<br /><br />1999,-€<br /><br />Solltest du Interesse an einer Ratenzahlung haben, zögere nicht, mich zu kontaktieren.<br /><br />Ausstieg, Umstieg, jeweils nach 6 Monaten möglich!<br /><br />Die 4 Säulen: Ernährung, Vitamin D, Bewegung, Mentale Stärke<br /><br />Erkenntnisse aus der Epigenetik gepaart mit Studien und eigener Erfahrung rund um entzündungshemmende Ernährung.<br /><br />Ultrahochdosierte Vitamin D Therapie nach Prof. Dr. Cicero Coimbra<br /><br />Der Schlüssel zu Bewegung ist Bewegung. Du bekommst viele Inputs rund um deine Bewegung.<br /><br />Deine Gedanken beeinflussen deine Genexpression. Deine mentale Stärke ist ein wichtiger Baustein auf deinem Weg.<br /><br />Meine Gesundheit stützt sich auf vier Säulen, die ich mit dir erarbeiten und umsetzen werde, damit auch deine Gesundheit auf einem starken Fundament steht.<br /><br />🔬 Wissenschaftlich fundiert:<br /><br />Neueste Erkenntnisse aus der Medizin und Ernährungswissenschaft<br /><br />👩‍⚕️ Persönliche Expertenbetreuung:<br /><br />Keine Standardlösungen, sondern maßgeschneiderte Therapie.<br /><br />💡 Ganzheitlicher Ansatz:<br /><br />Körper, Geist und Lebensstil – die Kombination für nachhaltige Gesundheit.<br /><br />Ablauf: mit deiner Anmeldung sende uns bitte deine vollständigen Kontaktdaten und eine kurze Zusammenfassung deiner Geschichte mit deiner Diagnose und deine aktuellen Beschwerden zu.<br /><br />Dann bekommst du von uns Überweisungen für einen ausführlichen Blutbefund, Mikronährstoffanalyse, 24 Std. Harn, Knochendichtemessung und Sono Nieren und ein Mikrobiomset.<br /><br />Sobald wir alle deine Befunde erhalten haben, melden wir und bei dir mit der Terminvereinbarung für dein ausführliches Erstgespräch. Nach deinem Erstgespräch startet die 6 Monatige Betreuung.<br /><br /><br /><br /><br /></h5>
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		<title>Zucker &#8211; über Zuckersucht, Zucker und Autoimmunerkrankungen und Tipps zu einem gesunden Umgang mit Zucker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 11:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Zuckersucht Nicht selten kam es vor, dass ich Abends beim Fernsehen eine 300g Tafel Schokolade gegessen habe. Im besten Fall Nougat.&#160; Ganz abgesehen davon, dass wir nicht mehr fernsehen, habe ich im Zuge meiner Lebensumstellung natürlich auch aufhören müssen Abends Unmengen Schokolade zu verdrücken.&#160; Ich weiß also ganz genau, wie schwer das sein kann.&#160; Denn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Zuckersucht </strong></p>



<p>Nicht selten kam es vor, dass ich Abends beim Fernsehen eine 300g Tafel Schokolade gegessen habe. Im besten Fall Nougat.&nbsp;</p>



<p>Ganz abgesehen davon, dass wir nicht mehr fernsehen, habe ich im Zuge meiner Lebensumstellung natürlich auch aufhören müssen Abends Unmengen Schokolade zu verdrücken.&nbsp;</p>



<p>Ich weiß also ganz genau, wie schwer das sein kann.&nbsp;</p>



<p>Denn sind wir einmal der ‚Zuckersucht‘ verfallen, scheint es in den ersten Tagen unmöglich, ihr zu entkommen.&nbsp;</p>



<p><strong>Aber wieso ist das so? Wieso werden wir nicht nur nach offensichtlich zuckerhaltigen Nahrungsmitteln wie Schokolade, sondern auch nach industriell gefertigten Lebensmitteln und Weißmehlprodukten geradezu süchtig? </strong></p>



<p>In den 80er Jahren haben Forscher um Bartley G. Hoebel ein Experiment durchgeführt, bei dem sie Ratten sowohl Zucker als auch Heroin zur Verfügung gestellt haben. Die Ratten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine bekam regelmäßig zuckerhaltige Lösungen, während die andere Zugang zu Heroin hatte. </p>



<p>Überraschenderweise zeigten die Ratten, die regelmäßig Zucker erhielten, Verhaltensweisen, die Ähnlichkeiten mit dem Verhalten von Drogenabhängigen hatten. Sie konsumierten mehr, zeigten Anzeichen von &#8218;Entzug&#8216;, wenn der Zucker entfernt wurde, und waren hochmotiviert, an ihre Zuckerdosis zu gelangen. Dieses Experiment hat die Diskussion angestoßen, ob Zucker ähnliche neurochemische Reaktionen wie Suchtmittel auslösen kann. </p>



<p>Obwohl die Deutung umstritten ist, hat diese Studie uns bewusst gemacht, wie sehr unser Verhalten und Gehirn von zuckerhaltigen Leckereien beeinflusst werden können</p>



<p><strong>Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Zucker zu uns nehmen? <span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>



<p><strong>1. Der Dopamin-Rausch: Warum Zucker glücklich macht</strong></p>



<p>Stell dir vor, du genießt einen Bissen von deinem Lieblingsdessert. Plötzlich fühlst du dich glücklich und zufrieden. Das liegt nicht nur am großartigen Geschmack, sondern auch an einer kleinen Chemikalie in deinem Gehirn namens Dopamin. Dieser &#8222;Glückshormon&#8220;-Neurotransmitter wird freigesetzt, wenn wir zuckerhaltige Leckereien genießen. Er signalisiert dem Gehirn, dass etwas Gutes passiert, und erzeugt dieses angenehme Gefühl, das uns nach mehr verlangen lässt.</p>



<p><strong>2. Das Verlangen nach Süßem: Wenn das Gehirn nach Zucker schreit</strong></p>



<p>Kannst du dich daran erinnern, wie schwer es ist, sich von zuckerhaltigen Naschereien fernzuhalten? Das ist keine Einbildung! Forschungsergebnisse legen nahe, dass der Konsum von Zucker tatsächlich unsere Belohnungssysteme im Gehirn stimuliert, ähnlich wie bei Suchtmitteln. Wenn wir Süßes essen, setzt das Gehirn Endorphine frei – unsere körpereigenen &#8222;Wohlfühl&#8220;-Botenstoffe. Das verstärkt das Verlangen nach Zucker und lässt uns immer wieder zu den süßen Versuchungen greifen.</p>



<p><strong>3. Die Stimmungsschaukel: Zucker und Serotonin</strong></p>



<p>Wir alle kennen diese Tage, an denen wir uns durch eine Tafel Schokolade aufheitern wollen. Zucker kann tatsächlich die Produktion von Serotonin beeinflussen, einem Neurotransmitter, der unsere Stimmung reguliert. Ein Anstieg des Serotoninspiegels kann vorübergehend unsere Laune verbessern. Kein Wunder also, dass wir manchmal den Drang haben, zu süßen Leckereien zu greifen, wenn die Stimmung im Keller ist.</p>



<p><strong>4. Der Geschmacksverstärker: Zucker und Glutamat</strong></p>



<p>Stell dir vor, du nimmst einen Bissen von einem cremigen Kuchen. Der Geschmack explodiert förmlich in deinem Mund. Das liegt nicht nur am Zucker, sondern auch am &#8222;Geheimagenten&#8220; namens Glutamat. Zucker kann die Freisetzung von Glutamat im Gehirn ankurbeln, was unsere Geschmacksknospen in helle Aufregung versetzt. Das Ergebnis? Essen schmeckt noch besser, und wir sehnen uns nach mehr.</p>



<p>In einer Welt voller Zuckerbomben ist es kein Wunder, dass wir uns nach Süßem sehnen. Unser Gehirn und unsere Geschmacksknospen sind einfach darauf programmiert. </p>



<p><strong>Der Zuckerrausch: Warum zu viel Zucker uns in Schwierigkeiten bringen kann</strong></p>



<p>Zucker mag süß schmecken, aber ein übermäßiger Konsum kann unseren Körper bitter enttäuschen lassen. Ein zu hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Fettleibigkeit führen. Das liegt daran, dass zuckerhaltige Leckereien oft reich an Kalorien, aber arm an Nährstoffen sind. Der Körper speichert überschüssige Kalorien als Fett, was das Risiko für Adipositas und damit verbundene Gesundheitsprobleme erhöht.</p>



<p><strong>Zucker und der Tanz mit dem Insulin: Einfluss auf den Blutzucker und Diabetesrisiko</strong></p>



<p>Dein Körper ist wie eine fein abgestimmte Maschine. Wenn du Zucker isst, erhöht sich dein Blutzuckerspiegel. Als Reaktion darauf produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, um den Zucker in die Zellen zu bringen, wo er als Energie verwendet wird. Doch wenn wir zu oft und zu viel Zucker essen, können die Zellen unempfindlich gegenüber Insulin werden, was zu Insulinresistenz führt. Das erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, eine ernsthafte Erkrankung, die eine sorgfältige Aufmerksamkeit erfordert.</p>



<p><strong>Süßer Einfluss auf das Herz: Zucker und Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong></p>



<p>Unser Herz ist ein unermüdlicher Kämpfer, aber zu viel Zucker kann seine Gesundheit gefährden. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu einem Anstieg der Triglyceride führen – das sind Fette im Blut. Diese können die Arterien verstopfen und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Eine Herz-gesunde Ernährung mit weniger zugesetztem Zucker kann dazu beitragen, das Herz glücklich und gesund zu halten.</p>



<p><strong>Die epigenetische Zuckerfalle: Wie Zucker unser Erbgut beeinflusst</strong></p>



<p>Neue Erkenntnisse aus der Epigenetik, dem Studium von Veränderungen in der Genaktivität, haben gezeigt, dass unser Lebensstil, einschließlich unserer Ernährung, das Erbgut beeinflussen kann. Ein übermäßiger Zuckerkonsum könnte epigenetische Veränderungen auslösen, die das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen könnten. Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass unsere Entscheidungen nicht nur uns, sondern auch die nächsten Generationen beeinflussen können.</p>



<p><strong>Zucker und Autoimmunerkrankungen: Die verborgene Herausforderung für Betroffene</strong></p>



<p>Zucker – ein allgegenwärtiger Bestandteil unserer Ernährung. Doch für Menschen mit Autoimmunerkrankungen kann der scheinbar harmlose Genuss von Süßem eine heimliche Herausforderung sein. Tauchen wir ein in die komplexe Beziehung zwischen Zucker und Autoimmunerkrankungen, um zu verstehen, wie dieser verführerische Stoff den Kampf des Immunsystems beeinflussen kann.</p>



<p><strong>1. Entzündung: Zucker als Brandbeschleuniger</strong></p>



<p>Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Gewebe angreift. Zucker könnte hier eine unheilvolle Rolle spielen. Übermäßiger Zuckerkonsum kann Entzündungen im Körper verstärken, indem er das Niveau von proinflammatorischen Molekülen erhöht. Bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen, die bereits unter chronischen Entzündungen leiden, kann dieser zusätzliche Entzündungsschub den Zustand verschlimmern.</p>



<p><strong>2. Darmgesundheit: Zucker und die Mikrobenwelt</strong></p>



<p>Ein gesunder Darm ist von großer Bedeutung für die Immungesundheit. Zucker kann jedoch die Balance der Darmmikroben beeinträchtigen. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora, auch Dysbiose genannt, wird mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht. Der übermäßige Verzehr von Zucker könnte dieses Gleichgewicht stören und somit den Teufelskreis der Autoimmunität verstärken.</p>



<p><strong>3. Immunsystem im Chaos: Zucker und die Immunreaktion</strong></p>



<p>Unser Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk von Abwehrmechanismen. Doch bei Autoimmunerkrankungen gerät dieses System aus dem Gleichgewicht. Zucker könnte dieses Ungleichgewicht verschlimmern, indem er die Immunreaktion beeinflusst. Studien legen nahe, dass hoher Zuckerkonsum die Regulation von Immunzellen stören kann, was zu einer Überreaktion des Immunsystems führen könnte – ein Szenario, das für Autoimmunerkrankungen äußerst problematisch ist.</p>



<p><strong>4. Die Energiefalle: Zucker und Erschöpfung</strong></p>



<p>Menschen mit Autoimmunerkrankungen erleben oft Erschöpfung und Müdigkeit. Zucker könnte dieses Problem verschlimmern. Obwohl Zucker kurzfristig einen Energieschub liefert, folgt darauf oft ein Absturz, der zu Müdigkeit führen kann. Bei Autoimmunerkrankungen, die bereits mit Energieproblemen kämpfen, könnte dieser Zyklus die Lebensqualität weiter beeinträchtigen.</p>



<p><strong>Zucker reduzieren: Praktische Tipps für einen bewussten Umgang mit Süßem</strong></p>



<p>Der süße Geschmack von Zucker kann verführerisch sein, aber ein übermäßiger Konsum kann langfristig negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Wenn du dich fragst, wie du deinen Zuckerkonsum minimieren kannst, dann bist du hier genau richtig. Hier sind einige praktische Tipps, um bewusster mit Zucker umzugehen und deine Gesundheit zu fördern.</p>



<p><strong>1. Lies die Etiketten: Wissen ist Macht</strong></p>



<p>Bevor du ein Produkt in den Einkaufswagen legst, nimm dir die Zeit, die Nährwertangaben zu lesen. Achte besonders auf den Abschnitt &#8222;Zucker&#8220;, sowohl auf den Gesamtzuckergehalt als auch auf zugesetzten Zucker. Manchmal versteckt sich Zucker unter verschiedenen Namen wie Fruktose, Maissirup oder Dextrose. Je besser du informiert bist, desto leichter fällt es dir, zuckerreiche Lebensmittel zu vermeiden.</p>



<p><strong>2. Setze auf Natürliches: Früchte als süße Alternativen</strong></p>



<p>Wenn dein Verlangen nach Süßem anklopft, greife zu frischem Obst. Früchte enthalten natürlichen Zucker, der zusammen mit Ballaststoffen, Vitaminen und Antioxidantien kommt. Das hilft, deinen Heißhunger auf zugesetzten Zucker zu stillen. Genieße eine bunte Auswahl an Früchten, um eine gesunde und leckere Option zu haben.</p>



<p><strong>3. Selber kochen: Die Kontrolle behalten</strong></p>



<p>Wenn du selbst kochst, hast du die Kontrolle über die Zutaten. Probiere Rezepte aus, die weniger Zucker erfordern oder ersetze Zucker durch natürliche Alternativen wie Honig oder Ahornsirup. Du wirst überrascht sein, wie viel Geschmack du auch ohne die übermäßige Süße von zugesetztem Zucker erzielen kannst.</p>



<p><strong>4. Nein zu Softdrinks: Getränke überdenken</strong></p>



<p>Zuckerhaltige Getränke sind oft versteckte Zuckerfallen. Ersetze Limonaden, gesüßte Tees und Energydrinks durch Wasser, Mineralwasser mit einem Spritzer Zitrone oder ungesüßte Kräutertees.&nbsp;</p>



<p><strong>5. Kleine Schritte: Schritt für Schritt zum Ziel</strong></p>



<p>Das Ziel ist nicht, Zucker komplett aus deinem Leben zu verbannen, sondern bewusster damit umzugehen. Beginne schrittweise. Reduziere nach und nach die Menge an Zucker, den du in Kaffee, Tee oder Frühstücksflocken verwendest. Kleine Änderungen summiert ergeben über die Zeit eine große Wirkung.</p>



<p>Der Weg zu einem reduzierten Zuckerkonsum erfordert Geduld und Engagement. Indem du bewusstere Entscheidungen triffst, deine Gewohnheiten überdenkst und alternative Genussquellen findest, kannst du dich auf den Weg zu einer gesünderen Beziehung zu Zucker machen. Dein Körper wird es dir mit mehr Energie, stabilerer Stimmung und langfristiger Gesundheit danken.</p>



<p><strong>Entlarvung von Zuckerfallen: Schlau durch den Dschungel der Lebensmittelindustrie</strong></p>



<p>Die Lebensmittelindustrie ist ein raffinierter Dschungel, in dem verführerische Slogans und verlockende Verpackungen darauf abzielen, uns in ihre Zuckerfallen zu locken. Doch mit einem scharfen Auge und einem kleinen Bissen Skepsis kannst du diesen Taktiken entkommen. Hier sind einige Slogans und Tricks, auf die du nicht hereinfallen solltest.</p>



<p><strong>1. &#8222;Fettfrei&#8220; bedeutet nicht &#8222;zuckerfrei&#8220;</strong></p>



<p>Wenn ein Produkt stolz &#8222;fettfrei&#8220; auf der Verpackung präsentiert, könnte das ein Ablenkungsmanöver sein. Oft werden fetthaltige Inhaltsstoffe durch Zucker ersetzt, um den Geschmack zu erhalten. Checke die Nährwertangaben, um sicherzugehen, dass du nicht unbeabsichtigt viel Zucker konsumierst.</p>



<p><strong>2. &#8222;Natürlich&#8220; ist nicht immer natürlich</strong></p>



<p>&#8222;Natürlich&#8220; klingt gesund, aber Vorsicht vor dieser Falle. Lebensmittel können als &#8222;natürlich&#8220; bezeichnet werden, auch wenn sie zugesetzten Zucker enthalten. Das beste Mittel dagegen? Schau auf die Zutatenliste. Wenn Zucker an prominenter Stelle auftaucht, ist es vielleicht weniger &#8222;natürlich&#8220;, als es scheint.</p>



<p><strong>3. &#8222;Ohne Zusatz von Zucker&#8220; kann trügerisch sein</strong></p>



<p>Ein weiteres Schlupfloch: &#8222;Ohne Zusatz von Zucker&#8220;. Hier wird nicht erwähnt, dass natürlich vorkommende Zucker wie Fructose oder Laktose dennoch vorhanden sein können. Diese versteckten Zuckerquellen können genauso das Süße-Level erhöhen, ohne auf der Zutatenliste als &#8222;Zucker&#8220; aufzutauchen.</p>



<p><strong>4. &#8222;Gesunde&#8220; Müslis und Riegel</strong></p>



<p>Vorsicht vor &#8222;gesunden&#8220; Müslis und Riegeln, die oft mehr Zucker enthalten, als du denkst. Sie können mit Trockenfrüchten, Honig oder Sirup gesüßt sein, was den Zuckergehalt in die Höhe treibt. Lies die Nährwertangaben, um die Wahrheit hinter der &#8222;Gesundheit&#8220; zu entdecken.</p>



<p><strong>5. Getarnte Zuckerbomben: Joghurt und Smoothies</strong></p>



<p>Joghurt und Smoothies können als &#8222;gesunde&#8220; Optionen erscheinen, sind aber oft volle Zuckerfallen. Fruchtjoghurts und Smoothies können eine beträchtliche Menge an zugesetztem Zucker enthalten. Entscheide dich für ungesüßte Varianten und füge bei Bedarf frische Früchte hinzu.</p>



<p><strong>6. Versteckter Zucker unter verschiedenen Namen</strong></p>



<p>Zucker versteckt sich oft unter verschiedenen Namen wie Maissirup, Dextrose oder Agavensirup. Eine längere Zutatenliste kann ein Hinweis darauf sein, dass sich hinter den vermeintlich harmlosen Bezeichnungen Zucker verbirgt.</p>



<p>Bleibe wachsam, wenn du durch die Gänge des Supermarkts navigierst. Die Lebensmittelindustrie setzt clevere Strategien ein, um uns zu verführen, aber mit einem aufmerksamen Blick auf die Zutatenliste und die Nährwertangaben kannst du die Zuckerfallen meiden. Erinnere dich daran, dass &#8222;Gesundheit&#8220; oft mehr bedeutet, als das Etikett vorgibt. Setze auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel, um die Kontrolle über deine Ernährung und deine Gesundheit zurückzugewinnen.</p>



<p><strong>Tagatose und Galaktose: Süße Alternativen mit interessanten Eigenschaften</strong></p>



<p>Tagatose und Galaktose sind zwei weniger bekannte Zuckerarten, die als Süßungsmittel und Zutaten in der Lebensmittelindustrie verwendet werden. Es sind kostspielige Alternativen von denen du allerdings nur sehr wenig brauchst. Sie haben beide nicht nur weniger negative sondern auch mehr positive Eigenschaften als herrkömmlicher Zucker.&nbsp;</p>



<p><strong>Tagatose: Natürlich süß mit wenig Kalorien</strong></p>



<p><strong>Eigenschaften:</strong> Tagatose ist ein natürlich vorkommender Zucker, der in geringen Mengen in Milchprodukten wie Käse und Joghurt vorkommt. Es ist etwa 90 % so süß wie Tischzucker (Saccharose) und hat nur etwa ein Drittel der Kalorien. Zudem beeinflusst Tagatose den Blutzuckerspiegel nur minimal, was es zu einer interessanten Option für Diabetiker macht.</p>



<p><strong>Vorteile:</strong> Neben seiner geringen Kalorienzahl und niedrigen Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hat Tagatose auch präbiotische Eigenschaften, was bedeutet, dass es das Wachstum gesunder Darmbakterien fördern kann.</p>



<p><strong>Verwendung:</strong> Tagatose kann in Getränken, Backwaren, Desserts und anderen Rezepten als Ersatz für Zucker verwendet werden. Da es ähnlich wie Zucker karamellisiert, eignet es sich gut zum Backen.</p>



<p><strong>Galaktose: Ein Bestandteil von Milchzucker</strong></p>



<p><strong>Eigenschaften:</strong> Galaktose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid), der natürlicherweise im Milchzucker (Laktose) vorkommt. Es ist weniger süß als Glucose oder Fruktose. Galaktose wird langsam im Körper aufgenommen und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nur leicht.</p>



<p><strong>Vorteile:</strong> Galaktose ist ein wichtiger Nährstoff, der zur Bildung von Energie in den Zellen beiträgt. Einige Studien deuten darauf hin, dass Galaktose möglicherweise antioxidative Eigenschaften hat.</p>



<p>Ist das nicht irre? Zwei Süßungsmittel, die auch noch positive Eigenschaften haben und keine der Nachteile von Zucker aufweisen und du hast vielleicht bis heute noch nie davon gehört?&nbsp;</p>



<p>Wieso ist das so?&nbsp;</p>



<p>Herkömmlicher Zucker ist günstiger und vielleicht ist es ja gar nicht im Sinne der Lebensmittelindustrie, dir die gesunde Alternative zu bieten. Denn wer profitiert davon, wenn du nach dem Abfall deines Insulinpeaks wieder Hunger auf was Süßes bekommst? </p>
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		<title>Die Kraft des Brokkoli</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 08:39:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Ernährung als Medizin  Wenn unsere Ernährung wie Medizin auf unseren Körper wirken kann, dann ist spannend, sich gewisse ‚heilende‘ Lebensmittel einmal genauer anzusehen.&#160; Brokkoli ist eine dieser natürlichen Heilpflanzen und wurde schon im antiken Griechenland und in China als Heilmittel verwendet. Brokkoli wirkt entzündungshemmend und entgiftend und beeinflusst sogar unsere Genexpression.&#160; Wieso ist das so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ernährung als Medizin </strong></p>



<p>Wenn unsere Ernährung wie Medizin auf unseren Körper wirken kann, dann ist spannend, sich gewisse ‚heilende‘ Lebensmittel einmal genauer anzusehen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>



<p>Brokkoli ist eine dieser natürlichen Heilpflanzen und wurde schon im antiken Griechenland und in China als Heilmittel verwendet. Brokkoli wirkt entzündungshemmend und entgiftend und beeinflusst sogar unsere Genexpression.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>



<p><strong>Wieso ist das so und wie kann Brokkoli unser Immunsystem beeinflussen?<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>



<p>Brokkoli enthält den Inhaltsstoff Sulforaphan &#8211; einen sekundären Pflanzenstoff, der zu den Senföl-Glykosiden gehört und sich in Kreuzblättergewächsen wie Kohl, Senf, Rettich, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Radieschen, Kresse oder Wasabi befindet.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>



<p>Sulforaphan wird entzündungshemmend im Körper und kann so die Entstehung von Entzündungen positiv beeinflussen. Etwas noch viel entscheidenderes geschieht allerdings bei seiner zweiten Eigenschaft.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>



<p>Ist unser Körper nun starkem oxidativen Stress ausgesetzt und entstehen daher viele freie Radikale wird das Protein Nrf2 im Zellkern aktiviert und eine ganze Palette der wichtigsten körpereigenen Antioxidantien und Entgiftungsenzyme werden produziert. Genau diese Aktivierung wird durch den Pflanzenstoff Sulforaphan maßgeblich unterstützt. Sulforaphan ist in diesem Sinne ein Nrf2-Aktivator. Es verändert die Expression unserer DNA in dem es im Zellkern die Produktion des Nrf2 Proteins verstärkt. Es reguliert vereinfacht gesagt am Gen die Entstehung von antioxidativen Proteinen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>



<p>Sulforaphan unterstützt hier demnach den natürlichen Entgiftungsvorgang und die Abwehr von Entzündungen. Es setzt eine Stufe vor von Außen zugeführten Antioxidatien ein, nämlich da, wo der Körper beginnt diese selbst zu produzieren. Wenn wir unsere Genexpression dahin verändern, verändern wir den Umgang unserer Körpers mit oxidativem Stress und Entzündungen und unterstützen ihn darin, sich selbst zu heilen oder gesund zu erhalten.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>



<p>Brokkoli hat noch eine dritte sehr entscheidende Wirkung in unserem Körper. Er enthält so genannte Micro-RNAs. Micro RNAs beeinflussen neben der Methylierung einen Mechanismus um unsere Genaktivität zu regulieren. Unsere Zellen sind in der Lage Micro RNAs zu produzieren. Durch Signale aus der Umwelt der Zelle werden diese durch unsere DNA im Zellkern kodiert. Micro RNAs kommen aber auch in unserer Nahrung vor. Sie regulieren zahlreiche Prozesse und die Genexpression der einzelnen Gene.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>



<p>Brokkoli liefert dem Körper demnach die Möglichkeit schon in der Genexpression die Entstehung von Entzündungen im Körper zu verhindern.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>



<p><strong>Fazit: Um deinen Körper optimale zu unterstützen empfehle ich täglich eine Hand voll Brokkoli zu essen.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
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		<title>Weizenfrei = Entzündungsfrei?</title>
		<link>https://stefanhainzl.com/weizenfrei-entzuendungsfrei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2021 08:31:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Jahren habe ich einiges in meinem Leben verändert und eines der einschneidendsten und in meinen Augen auch wirkungsvollsten Veränderungen war der Verzicht auf Weizen, bzw. gänzlich auf glutenhaltige Lebensmittel.  Am einschneidendsten, da ich noch heute hin und wieder an den frischen Dinkelweckerln meiner Töchter rieche und mich wirklich und ehrlich nach einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren habe ich einiges in meinem Leben verändert und eines der einschneidendsten und in meinen Augen auch wirkungsvollsten Veränderungen war der Verzicht auf Weizen, bzw. gänzlich auf glutenhaltige Lebensmittel.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Am einschneidendsten, da ich noch heute hin und wieder an den frischen Dinkelweckerln meiner Töchter rieche und mich wirklich und ehrlich nach einer richtig guten Pizza sehne. Am einschneidendsten auch, weil sich in so vielen Lebensmitteln Gluten versteckt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber, wie bei allem, von dem ich nachhaltig spüre, dass es mir gut tut, ist mein Wunsch, nach einem gesunden Leben auch hier wieder stärker, als meine Lust auf bestimmte Lebensmittel.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als ich begann mich intensiv mit meiner Erkrankung auseinanderzusetzen begegneten mir immer wieder Artikel über den Vorteil einer glutunfreien Ernährung bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Vor weg, Weizen an sich ist nichts schlechtes und wie immer, muss hier jede/r seinen eigenen Weg finden. Ich möchte aber kurz beleuchten, warum es sich nicht nur gut anfühlt, sondern mir auch sehr schlüssig erscheint, kein Weizen mehr zu mir zu nehmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Weizen gehört bei uns zu den wichtigsten Kulturpflanzen unserer Zeit. Mit der fortlaufenden Ertragssteigerung, Vermeidung von Pflanzenschutzmitteln, Veränderung von Umweltbedingungen geht eine kontinuierliche Züchtung des Weizens einher, damit verbunden eine Verminderung des Nährwertes und und Erhöhung der Menge an Resistenzproteinen.</p>
<p>Damit verbunden kommt es zur Vermehrung der Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI), welche als Hauptauslöser der NZWS (Nicht-Zöliakie-Weizensinsibilität) gilt.</p>
<p>Bei der Aufnahme von ATI-haltigem Getreide (v.a. Weizen, Gerste, Dinkel, Kamut, Emmer,), in geringen Anteil auch in Buchweizen, Soja, Hirse, Einkorn, gelangen diese, auf Grund ihrer gegen eine Aufspaltung im Darm resistenten Eigenschaften weitgehend in die Darmschleimhaut. Dort entfalten sie ihr immunstimulierendes Potential. Sie stimulieren Immunzellen, binden an einen derer Rezeptoren und aktivieren auf diese Weise die Transkription eines Genabschnittes, welches zur Produktion und Freisetzung entzündungsfördernder Zytokine führt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Geschieht dies fortlaufend, kann es zur Störung der Barrierefunktion der Darmmucosa, im Sinne eines Leaky Gut Syndroms kommen. Vereinfach ausgedrückt, der Darm wird löchrig und Bestandteile unserer Nahrung die eigentlich nicht in den Blutkreislauf übertreten sollten, gelangen über den Darm in unser Blut.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der daraus resultierende Übertritt von Endotoxin in den Kreislauf hat erhebliche Konsequenzen für den Organismus. Was folgt ist eine Silent Immflammation, die jeder aber vor allem Menschen mit Autoimmunerkrankungen unbedingt vermeiden sollte. Silent Inflammation sind stille Entzündungen, die häufig im Körper ablaufen, ohne das der oder die betroffene dies bemerken. Oft zeigen sich derartige Entzündungen gar nicht oder erst dann, wenn sie sich schon stark ausgebreitet haben und in unterschiedlichsten Arten und Weisen. (Bspw. durch Hautausschläge oder Ähnliches)<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Weiters führt dieser Prozess zur Erhöhung des antioxidativen und nitrosativen Stresses, welches eine mitochondriale Dysfunktion mit nachfolgender Störung des Energiestoffwechsels nach sich zieht. Erschöpfung, Leistungsabfall, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentration und Gedächtnisstörung, erhöhte Infektanfälligkeit können die Folge sein.</p>
<p>Glutenfrei zu leben ist in meinen Augen aber auch nur dann eine wirklich gute Lösung, wenn wir die glutenhaltigen Lebensmittel nicht durch industriell hergestellte Ersatzprodukte ersetzen, sondern größtenteils einfach auf sie verzichten oder bewusst nach qualitativ hochwertigen Alternativen suchen. Hier mache ich tatsächlich hin und wieder Ausnahmen. Wir backen glutunfreie Kekse oder es gibt hin und wieder mal glutenfreie Pizza oder Nudeln. Insgesamt habe ich diese Lebensmittel aber sehr minimiert, da auch die glutenfreien Alternativen hier meist nicht vor Nährwerten strotzen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Brot am Morgen habe ich größtenteils durch eine Gemüsepfanne ersetzt. Zudem bekomme ich bei uns im Ort selbstgebackenes glutenfreies Brot. Statt Nudeln gibt es meist Kartoffeln, Süßkartoffeln oder dunklen Reis.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Schlüssel für ein gesundes Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 10:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Sommer 2018 hatte ich meinen ersten Kontakt mit der Epigenetik. Im Urlaub auf Mallorca las ich das Buch ‚Schmutzige Gene’ von Dr. Ben Lynch über welches ich kurz zuvor im Internet gestolpert war. Seitdem verschlang ich regelrecht Bücher und Studien zu dem Thema, und wollte so viel wie möglich darüber wissen.  Das Paradebeispiel für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2018 hatte ich meinen ersten Kontakt mit der Epigenetik. Im Urlaub auf Mallorca las ich das Buch ‚Schmutzige Gene’ von Dr. Ben Lynch über welches ich kurz zuvor im Internet gestolpert war. Seitdem verschlang ich regelrecht Bücher und Studien zu dem Thema, und wollte so viel wie möglich darüber wissen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Paradebeispiel für epigenetische Veränderungen ist der Versuch an zwei Agouti Mäusen aus dem Jahre 2003 von Randy L. Jirtle, amerikanischer Biologe, der insbesondere für seine Forschungen zur Epigenetik bekannt wurde.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Quantität und Qualität der Nahrung haben deren körperliche Verfassung völlig unterschiedlich verändert. Die Eine ist krank, die Andere gesund. Hier gehts zum kompletten Bericht: <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/131610/Epigenetik-und-Ernaehrung-Folgenreiche-Fehlprogrammierung" target="_blank" rel="noopener">https://www.aerzteblatt.de/archiv/131610/Epigenetik-und-Ernaehrung-Folgenreiche-Fehlprogrammierung</a></p>
<p><b>Unsere Gene sind nicht fix<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Der Schlüssel dafür heisst Methylierung. Weder in der Schule, noch im Studium haben wir darüber gelernt. Wäre der Grund, dass meine Ausbildung schon etwas zurück liegt, so hätte ich vollstes Verständnis, denn die Erkenntnisse der Wissenschaft waren damals bei weitem nicht auf dem Stand von heute und der Glaube an eine fixe Determination der Gene fest verankert. Diese mittlerweile wissenschaftlich belegten Erkenntnisse sollten heutzutage aber ein fixer Bestandteil des Medizinstudiums sein, denn sie helfen den Menschen dabei, gesund zu werden oder im besten Fall zu bleiben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Die gleichen Gene und doch zwei unterschiedliche Leben</b></p>
<p>Methylierung ist ein Vorgang, der in jeder Zelle millionenfach täglich passiert. Sie kontrolliert die Expression unserer Gene, sie bestimmt wie die genetische Information, gespeichert in der DNA als Basensequenz zum Ausdruck kommt.</p>
<p>Bei der Methylierung wird eine Methylgruppe &#8211; ein Kohlenstoffatom mitsamt 3 Wasserstoffatomen an ein anderes Molekül bzw. chemischen Verbindung hinzugefügt. Diese Verbindungen können zb. sein &#8211; Genabschnitte (verändern dadurch wieder die Genexpression) , Enzyme, Hormone, Transmitter, Neurotransmitter, Vitamine. Deren Funktion wird auch durch die Methylierung reguliert.</p>
<p>Wenn dieses System versagt kommt es zur Expression von Proteinen, die nicht produziert werden sollten oder es werden Genabschnitte „stummgeschalten“ die wichtige Proteine, Hormone,Transmitter, Enzyme herstellen sollten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn wir zurückblicken auf die zwei Mäuse, eine davon übergewichtig, anfällig für Krankheiten, die Andere war schlank, voller Energie, gesund. Sie waren genetisch ident, was machte den Unterschied aus? Richtig, die Methylierung. Die gesunde Maus methylierte korrekt.</p>
<p><b>Unser Lebensstil entscheidet über unsere Gesundheit<span class="Apple-converted-space"> </span></b></p>
<p>Atherosklerose, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Schlaganfall, Depression, chronisches Erschöpfungssyndrom, Krebs, Fibromyalgie, Arthrose, rheumatoide Arthritis, Polymyalgia rheumatica, Hautekzeme, Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Migräne, Morbus Basedow, Hashimoto Thyreoditis, Multiple Sklerose, rheumatoider Arthritis, Diabetes Typ 1 und 2, Metabolisches Syndrom, Adipositas, Burnout oder mehrmals im Jahr grippale Infekte zu bekommen und vieles mehr sind das Ergebnis einer unzureichenden, fehlerhaften, verlangsamten Methylierung über Jahre. Das heißt die Folge eines Lebensstils, der diese Methylierung nicht unterstützt.</p>
<p><b>Was stört die Methylierung:</b></p>
<ul>
<li>Schlechte Ernährung, Fertigprodukte usw. stören die Methylierung am meisten.</li>
<li>Zu wenig Schlaf</li>
<li>Oxidativer Stress (zu viele freie Radikale)</li>
<li>Zu viel psychischer Stress</li>
<li>Belastung durch schädliche chemische Substanzen</li>
<li>Infektionen</li>
<li>Alkohol</li>
<li>Antazida!</li>
<li>Und einiges mehr</li>
</ul>
<p><b>Was unterstützt die Methylierung:</b></p>
<ul>
<li> Eine Ernährung, die reich an Methyldonatoren und lebenswichtigen Nährstoffen ist, die ihre Gene für die Durchführung der Methylierung benötigt.</li>
<li>Bewegung</li>
<li>Tiefer, erholsamer Schlaf</li>
<li>Stressreduzierung, Stressabbau</li>
<li>Minimierung, Vermeidung von Industriechemikalien, Schwermetallen und Umweltgifte</li>
</ul>
<p><b>Schlüsselnährstoffe für einen gesunden Methylierungszyklus (Methyldonatoren)</b></p>
<p>B2 Quellen: Pilze, Spinat, Mandeln, Avocado, Champignons, Erbsen, Lamm, Leber, Lachs, Eier</p>
<p>Vitamin B9/Folat: Grünes Gemüse, Bohnen, Erbsen, Linsen, Kürbis, Hülsenfrüchte, Kartoffeln,<span class="Apple-converted-space">    </span>Tomate, Orangen(saft ), Erdbeeren, Himbeeren, Sprossen, Vollkornprodukte<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Vitamin B12/Cobalamin: Rotes Fleisch, Lachs, Muscheln, Eier, (Veganer brauchen Ergänzungsmittel)</p>
<p>Protein: Tierische Quellen &#8211; Rind,Lamm, Fisch, Geflügel, Eier, Milchprodukte<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><span class="Apple-converted-space">  </span>Vegane Quellen &#8211; Bohnen, Erbsen, Linsen, Brokkoli, Nüsse, Kerne, Samen, Tempeh, Tofu, <span class="Apple-converted-space">  </span>Quinoa</p>
<p>Magnesium: Dunkelgrünes Blattgemüse, Nüsse, Samen, Kerne, Fisch, Bohnen, Avocado,<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>Also Täglich:</b></p>
<p>Grünes Blattgemüse…</p>
<ul>
<li>Alle Kohlarten</li>
<li>Ruccola</li>
<li>Grünkohl</li>
<li>Salat….alle dunkelgrüne, Hellgrünen, roten Blattsalate<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Spinat</li>
<li>Mangold</li>
<li>Pak Choi</li>
<li>Petersilie</li>
</ul>
<p>Obst und Gemüse …</p>
<ul>
<li>Gurken</li>
<li>Zucchini</li>
<li>Spargel</li>
<li>Trauben</li>
<li>Paprika</li>
<li>Erdbeeren</li>
<li>Himbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Brombeeren</li>
<li>Tomaten</li>
<li>Mangos,Kürbis,<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Süßkartoffel</li>
<li>Papaya, Pfirsich, Orangen,Zitrone</li>
</ul>
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		<title>Selleriesaft &#8211; Mythos oder Allheilmittel?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 07:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir trinken seit mehr als ein 1,5 Jahren jeden Morgen frisch gepressten Selleriesaft. Um den Selleriesaft ist in den letzten Monaten ein regelrechter Hype ausgebrochen. Ist dieser Hype berechtigt und Wissen die Menschen die ihn trinken welche ‚Wundermittel‘ Selleriesaft enthält?  Sellerie &#8211; ein Heilmittel?  Sellerie gilt seit Jahrtausenden als Heilpflanze und wird in der Ayurvedischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir trinken seit mehr als ein 1,5 Jahren jeden Morgen frisch gepressten Selleriesaft. Um den Selleriesaft ist in den letzten Monaten ein regelrechter Hype ausgebrochen. Ist dieser Hype berechtigt und Wissen die Menschen die ihn trinken welche ‚Wundermittel‘ Selleriesaft enthält?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Sellerie &#8211; ein Heilmittel?<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>Sellerie gilt seit Jahrtausenden als Heilpflanze und wird in der Ayurvedischen Küche vor allem wegen seiner entschlackenden und beruhigenden Wirkung auf die Verdauung verwendet. Sellerie schützt den Körper wegen seiner zahlreichen basischen Mineralstoffe vor Übersäuerung. Das allein macht ihn aber nicht zur Wunderwaffe.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Selleriesaft &#8211; die Inhaltsstoffe<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>100g Staudensellerie enthalten ca. :</p>
<p>95g Wasser, 18kcal, 1,18g Eiweiß, 3,53g Kohlehydrate und 0g Fett.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>40mg Calcium, 260mg Kalium, 82mg Natrium, 3,1mg Vitamin C, 270µg Karotin beta, 440IU Vitamin A, 280µg Lutein-Zeaxantin, 29µg Vitamin K, 0,2mg Kaempferol, 0,4µg Quercetin, 2,9mg Apigenin</p>
<p>Alle Angaben sind ca. Werte, da sie je nach Farbe und Intensität des Grüns der Selleriestange variieren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Selleriesaft &#8211; seine Wirkung<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>Ich trinke Selleriesaft hauptsächlich wegen seiner starken antioxidativen Wirkung. <em>Beta-Carotin</em> ist Pro-Vitamin A, ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Familie der Carotinoide welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und reduziert oxidative Prozesse im Körper um so entzündliche Reaktionen vorzubeugen. Außerdem reguliert Beta-Karotin das Zellwachstum und wird demzufolge häufig eingenommen um Haut und Nägel zu stärken.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>Apeginin</em> und <em>Kaempferol</em> sind beide sekundäre Pflanzenstoffe deren Wirkung wissenschaftlich viel untersucht wurde. Kaempferol wird vor allem in der Arzneimittelforschung viel verwendet. Beide Stoffe haben eine antioxidative, antibakterielle und antivirale Wirkung. Es gibt immer mehr Studien an Tiermodellen und Krebszellen an denen die Wirkung von Apeginin als Krebsprävention untersuch wird und vor allem auch als synergistische Therapie in Kombination mit Chemotherapie um die Wirksamkeit des Medikamentes zu erhöhen, eingesetzt wird.</p>
<p>Der hohe Natrium und Kaliumgehalt hat eine harntreibende Wirkung wodurch Harnsäure abtransportiert wird und Verkalkungen in den Gelenken gelöst<span class="Apple-converted-space">  </span>werden. (z.Bsp. bei Arthrose).<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>In der traditionell chinesischen Medizin wird Sellerie als blutdrucksenkendes Mittel verwendet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Meine Erfahrungen mit Selleriesaft<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>Neben all den Abläufen im Körper, die wir nicht sofort aktiv wahrnehmen, hat Selleriesaft bei mir persönlich zu einer Gewichtsreduktion geführt, die Verdauung wird angeregt, allgemein das Wohlbefinden erhöht.</p>
<p><strong>Der Entsafter </strong></p>
<p>Entscheidend ist, dass du einen guten Entsafter verwendest, der sich schnell und gut reinigen lässt und vor allem einen möglichst gut schmeckenden Saft inklusive aller wichtigen Ballaststoffe herstellt. Wir haben zu Beginn ein günstigeres Modell genutzt, uns schnell über die Lautstärke und die mühsame Reinigung geärgert. Vor ein paar Jahren sind wir auf den Slow Juicer vom Omega umgestiegen. Wir waren sehr positiv überrascht, dass der Saft aus dem Slow Juicer besser schmeckt, alle Teile kann man in den Geschirrspüler geben und die Lautstärke lässt unsere Kinder ausschlafen. Also eine absolute Empfehlung.</p>
<p>Hier findest du den Juicer: <span style="color: #008000;"><a style="color: #008000;" href="https://amzn.to/466dCie" target="_blank" rel="noopener">Omega Juicers Horizontal-Entsafter 8228</a></span></p>
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		<title>Oxidativer Stress und wie du ihn verhinderst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2021 09:59:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Oxidativer Stress Oxidativer Stress entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen prooxidativen Faktoren und antioxidativen Schutzsystemen zugunsten der Oxidantien verschoben ist. Oxidativer Stress kann zum Auslöser für chronische Erkrankungen und vorzeitige Alterungsprozesse werden. Insbesondere koronare Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Arteriosklerose und Krebs lassen sich darauf zurückführen. Aber auch chronisch-degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems (MS, Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson) werden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oxidativer Stress</strong></p>
<p>Oxidativer Stress entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen prooxidativen Faktoren und antioxidativen Schutzsystemen zugunsten der Oxidantien verschoben ist. Oxidativer Stress kann zum Auslöser für chronische Erkrankungen und vorzeitige Alterungsprozesse werden. Insbesondere koronare Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Arteriosklerose und Krebs lassen sich darauf zurückführen. Aber auch chronisch-degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems (MS, Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson) werden damit in Verbindung gebracht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Wie entsteht oxidativer Stress?</strong></p>
<p>Das interessante an oxidativem Stress ist, dass wir einen Großteil der Faktoren, die ihn hervorrufen selbst beeinflussen, da neben zahlreichen Erkrankungen vor allem auch, Stress, Schadstoffbelastungen, Schwermetalle, Pestizide, organische Lösungsmittel, Medikamente, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu oxidativen Stress führen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Oxidativer Stress in meinem Leben<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>Ich habe über Jahre hinweg viel oxidativen Stress in meinem Körper entstehen lassen. Ohne mir wirklich bewusst darüber zu sein, denn als Schulmediziner habe ich über diese Form von Stress und seine Auswirkungen nicht wirklich etwas gelernt. Einerseits habe ich in meiner Zeit als Leichtathlet viel trainiert und dadurch eigentlich meinem Körper viel Gutes getan. Dennoch habe ich in dieser Zeit auch studiert und viel gelernt, wenig geschlafen und natürlich das Leben genossen. Ich ging feiern und trank viel Alkohol, aß viele Dinge die meinem Körper nicht gut taten, verzichtete manches Mal auf die Regenerationsphasen, bekam Schlafstörungen und trainierte auch wenn ich nicht gesund war. Ich nahm immer wieder Schmerzmittel damit ich trotz schmerzender Gelenke trainieren konnte. Ich erinnere mich noch sehr genau an ein Trainingslager in Südafrika, es war so schön dort, und ich wollte dort in dieser Kulisse unbedingt trainieren, ich konnte kaum schlucken und hatte unbeschreiblich starke Halsschmerzen. Ich besorgte mir ein Antibiotikum und Schmerzmittel und absolvierte ein 400m Intervalltraining.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das spannende ist, dass wir die Auswirkungen solcher Aktionen nicht unmittelbar bemerken, in jungen Jahren kann unser Körper so einiges wegstecken, die Folgen des oxidativen Stresses kommen meist erst später.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Oxidativer Stress und unsere Gene<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>Wie bei allem im Leben, ist auch hier wieder einmal hervorzuheben, dass jeder Körper individuell unterschiedlich mit den Faktoren umgeht, welche oxidativen Stress hervorrufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Menschen, die keinen oder wenige Snips auf den sechs hauptverantwortlichen Genen für das antioxidative Schutzsystem haben, können die Balance gegenüber den prooxidativen Faktoren weitaus besser halten, als solche, die mehrere Snips auf diesen Genen haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>(Ein Snip ist eine genetische Variaton eines Basenpaares im DNA Doppelstang)<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das bedeutet vereinfacht gesagt, jemand, der keinen Snip auf diesen Genen hat, kann seinem Körper mehr prooxidative Faktoren zuführen ohne das innere Gleichgewicht zu gefährden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Oxidativer Stress und meine Gene</strong><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Heute weiß ich, dass mein oxidativer Stress auf Grund meiner genetischen Prädisposition deutlich erhöht ist. Ich habe auf fünf von sechs entscheidenden Genen einen Snip. Dadurch habe ich eine sehr eingeschränkte Funktion dieser Gene und ein insgesamt mangelhaft funktionierendes antioxidatives Schutzsystem. Um mein System bei der Vermeidung oxidativen Stresses zu unterstützen achte ich in meiner Ernährung auf Radikalfänger (Grüngemüse, Nahrungsmittel die Reich an Vitamin C, Pflanzenöle die Reich an Vitamin E sind, Obst und Gemüse das reich an Karatinoiden ist, Beeren die Reich an Resveratol sind) und nehme einige Nahrungsergänzungsmittel (Antioxidative Mikronährstoffe) zu mir:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<ul>
<li>CoEnzym Q10 (30% der Menschen können auf Grund eines Snips am NQO1 Gen CoEnzym Q10 nicht in die aktive Form überführen, in diesem Fall rate ich Ubiquinol einzunehmen)<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Vitamin C, Selen, Glutation</li>
<li>R-alpha-Liponsäure<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Vitamin B6<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ul>
<p>Außerdem trinke ich jeden Abend einen Heidelbeersmoothie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Stress den Körper krank macht</title>
		<link>https://stefanhainzl.com/wie-stress-den-koerper-krank-macht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2021 17:09:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst und Stress nach meiner Diagnose&#160; Ich stand unter Dauerstress. In dem Moment, als ich meine Diagnose erhielt hatte ich grad den Bau meiner eigenen Ordination in Auftrag gegeben und dementsprechend einige Schulden auf mich genommen. Ich hatte in den ersten Jahren das Gefühl, ich sei in einem ewigen Wettlauf gefangen. Ich gegen meine Krankheit, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angst und Stress nach meiner Diagnose<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p>Ich stand unter Dauerstress. In dem Moment, als ich meine Diagnose erhielt hatte ich grad den Bau meiner eigenen Ordination in Auftrag gegeben und dementsprechend einige Schulden auf mich genommen. Ich hatte in den ersten Jahren das Gefühl, ich sei in einem ewigen Wettlauf gefangen. Ich gegen meine Krankheit, ich gegen meinen Körper. Ich brauche für meine tägliche Arbeit vor allem meine Hände. Ich muss gezielte Griffe können, osteopathische Techniken anwenden und stehen können. Ich muss gezielt mit der Nadel den Punkt treffen, den ich injizieren möchte. Einschränkungen mit denen ich vielleicht einen Bürojob noch ausüben könnte, konnte ich mir nicht erlauben. Ich wusste jeder Schub könnte das (vorläufige) Ende meiner Tätigkeit bedeuten. Dieser Gedanke stresste mich. Er stresste mich Tag und Nacht. Diese Angst sorgte dafür, dass ich schlecht bis gar nicht schlief und dauernd unter Anspannung war. Natürlich wusste ich auch damals schon, dass Stress so ziemlich das letzte war, was mein Körper brauchte. Ich schaffte es aber nicht aus diesem Gedankenkarussel auszusteigen. Für mich waren all meine Ängste real.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Dein Gehirn glaubt deine Vision und deine Erinnerung sind real</p>
<p>Heute weiß ich, dass diese Ängste und diese destruktiven Gedanken meinen Körper immer in einen Zustand brachten, als sei all das schon wahr. Unser Gehirn macht keinen Unterschied zwischen Dingen, die wir uns in unserer Phantasie vorstellen und solchen, die wir real erleben. Jede Vorstellung und jede Erinnerung, die vor unserem inneren Auge abläuft scheint unserem Gehirn und demzufolge auch unserem Organismus, als würde der Film, der dort läuft jedes Mal wieder ablaufen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p><strong>Stress und die Gesundheit<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p>Stress ist eine natürliche Reaktion des Organismus auf psychische und körperliche Belastung. Stress entsteht im Gehirn in individuell unterschiedlichen Situationen. Was für den einen eine Stressreaktion hervorruft kann für den anderen sogar eine Freude sein. Akute Stressreaktionen sind insbesondere evolutionär gesehen sehr sinnvoll, das es zu einer erhöhten Wachsamkeit, Fokus und letztlich sogar zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit führt. Problematisch wird es vor allem bei Dauerstress. Wenn unser Organismus dauernd aktiv und im Stress ist. Dabei kippt das vegetative Nervensystem auf die Seite des Sympathikus dessen Überaktivität zu typischen Symptomen führen kann. (Innere Unruhe, nicht Abschalten können, Schlafstörungen, Reizbarkeit) Hält diese Stressreaktion länger an kann zu den unterschiedlichsten physischen und psychischen Erkrankungen kommen. Unser Nebennierenmark produziert vermehrt Adrenalin und Noradrenalin, die Nebennierenrinde setzt Cortisol frei. In weiterer Folge wird das Immunsystem geschwächt. Es teilen sich die spezifischen Immunzellen langsamer, auch die weißen Blutkörperchen und Fresszellen sind geschwächt. Die Anzahl und Aktivität der Immunzellen im Blut sinkt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>Heutzutage kann man die Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus anhand der Herzratenvariabilität messen.</p>
<p><strong>Meditation als Allheilmittel?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p>Es gibt spezielle Meditation für Herz- oder Gehirnkohärenz, die darauf abzielen die Herzratenvariabilität zu normalisieren und so die Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus herstellen. Diese Meditationen sind ein sehr wirksames Tool gegen Stress. Dennoch müssen wir darauf achten, in dieser Energie, in dieser Frequenz den Tag über zu bleiben. Denn wenn wir zwanzig Minuten am Tag meditieren, uns den Rest der Zeit aber wieder in unser Stressdrama hineinsteigern, wird die kraftvollste Meditation nur einen kleinen Einfluss auf unser Stresslevel haben. Wir müssen uns vor allem auch darüber bewusst werden, dass ein großer Anteil unseres Stresses, einzig und allein in unseren Gedanken entsteht. Wenn wir im jetzigen Moment ankommen, in ihm Leben und unseren Fokus darauf legen anstatt gedanklich in der Zukunft oder der Vergangenheit unterwegs zu sein, können wir Stress maßgeblich reduzieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p><strong>Was du gegen Stress tun kannst</strong></p>
<p>Vielleicht gibt es tatsächlich Dinge, die du aktiv in deinem Leben verändern kannst um deinen Stress zu minimieren. Plane dir regelmäßige Auszeiten ein, in denen du vor allem Dinge tust, die dir wirklich gut tun. Reduziere deinen Medienkonsum, denn auch hier gilt, dein Gehirn kann nicht unterscheiden, zwischen dem Bild am Fernseher und deinen tatsächlichen Erlebnissen. Komm wirklich zur Ruhe, gehe in die Natur und lass dein Smartphone zu Hause, lausche deinen Gedanken. Den größten Unterschied machen jedoch immer deine Gedanken. Kannst du dem Leben vertrauen? Im Hier und Jetzt ankommen? Deine Vergangenheit annehmen? Wenn du eine dieser Fragen mit Nein beantwortest, kannst du an diesem Punkt gezielt arbeiten. Achte auf deine Gedanken, und lass dich nicht von ihnen stressen!<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p><strong>In diesem Sinne verabschiede ich mich jetzt in den Urlaub. Mit wenig Medienkonsum und wenig Social Media.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
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		<title>Ernährung &#8211; entzündungshemmend und gesundheitsfördernd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Hainzl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2021 07:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich wählen müsste, wenn ich nur eine der vier Säulen (Ernährung, Bewegung, Vitamin D, Meditation) wählen könnte, wäre es wahrscheinlich die Ernährung.  Ernährung als Beitrag zu einem gesunden Leben  Ich habe in diesem Bereich vieles ausprobiert und  bin so manchen Ernährungstrend mitgegangen. Niemals habe ich mich so gut gefühlt wie heute mit einer veganen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich wählen müsste, wenn ich nur eine der vier Säulen (Ernährung, Bewegung, Vitamin D, Meditation) wählen könnte, wäre es wahrscheinlich die Ernährung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Ernährung als Beitrag zu einem gesunden Leben </strong></p>
<p>Ich habe in diesem Bereich vieles ausprobiert und  bin so manchen Ernährungstrend mitgegangen. Niemals habe ich mich so gut gefühlt wie heute mit einer veganen und glutenfreien Ernährung.<span class="Apple-converted-space"> </span>Unsere Ernährung entscheidet in vielen Bereichen unseres Lebens über Gesundheit oder Krankheit. Im Bereich der Autoimmunerkrankungen insbesondere dann, wenn wir inflammatorische Lebensmittel aus unserem Essensplan streichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Vegane Ernährung<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p>Tierische Produkte sind reich an Arachnidonsäure und begünstigen dementsprechend die entzündlichen Reaktionen im Körper. (Nähere Informationen zur Arachnidonsäure folgen)</p>
<p>Natürlich gibt es auch reichlich Lebensmittel, die vegan und nicht automatisch gesund sind. Eine ausgewogene vegane Ernährung mit viel grünem Gemüse, die nährstoffreich und abwechslungsreich gestaltet ist sollte das Ziel sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Selbstverständlich ist bei einer veganen Ernährung die Zufuhr von Vitamin B12 notwendig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Glutenfrei bei Autoimmunerkrankungen</strong></p>
<p>Ich habe mich außerdem dazu entschieden Gluten von meinem Speiseplan zu streichen. Neben der bekannten Zöliakie gibt es auch eine Gluten Sensitivität bei der das Gluten die Integrität der Darmbarriere stört und so Entzündungsreaktionen im Körper verursacht. Gluten ist ein pro-inflammatorisches Produkt und kann im Körper zu sogenannten &#8217;silent inflammations&#8216; führen, was bedeutet, dass in unserem Körper stille Entzündungen stattfinden, die meist über lange Zeit unentdeckt bleiben.</p>
<p><strong>Mein Ernährungsalltag</strong></p>
<p>Ich starte meinen Tag mit einem großen Glas Zitronenwasser um meinen Säure-Basenhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Einige Zeit später trinke ich 800ml Selleriesaft und beginne dann eine Gemüse Pfanne zuzubereiten. Nach dem ich eine Zeit lang das Wahls Protokoll von Dr. Therry Wahls verfolgt habe (Dr. Wahls hat ein eigenes Ernährungskonzept für MS Patienten entwickelt), habe ich einige Abänderungen vorgenommen, bin jedoch bei sehr viel Grüngemüse täglich geblieben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Mittags esse ich ausgewogen und abwechslungsreich, versuche weitestgehend auf kurzkettige Kohlehydrate und vor allem vegan oder glutenfreie industriell hergestellte Ersatzprodukte zu verzichten. Abends trinke ich zur Entgiftung einen Heidelbeersmothie mit Spirulina Algen und Gerstengraspulver.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Selleriesaft und Grüngemüse sind reich an Kalzium und stehen daher auf den ersten Blick in Konkurrenz zum Coimbra Protokoll. Da ich keine Milch- und Milchersatzprodukte nur in sehr geringem Maße zu mir nehme, mindestens mindestens 2,5 Liter entkalktes Wasser am Tag trinke und mich viel bewege hatte ich damit bis jetzt keinerlei Probleme.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><em>Diese Ausführungen sind zum besseren Verständnis vereinfacht dargestellt und haben keinen Anspruch auf medizinische Vollständigkeit. </em></p>
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		<title>Kleine Kapsel große Wirkung &#8211; Vitamin D</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2021 02:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Einnahme von Vitamin D war der erste große Schritt, den ich abseits der Schulmedizin ging und der mein Leben nachhaltig veränderte. Coimbra Protokoll Im März 2018 am Tiefpunkt meiner gesundheitlichen Verfassung auf meinem Spitalsbett im Klinikum Speising begann ich die Recherche, ob es für mich und meine MS nicht noch andere Möglichkeiten, als die [&#8230;]]]></description>
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									<p>Die Einnahme von Vitamin D war der erste große Schritt, den ich abseits der Schulmedizin ging und der mein Leben nachhaltig veränderte.</p><p><strong>Coimbra Protokoll </strong></p><p>Im März 2018 am Tiefpunkt meiner gesundheitlichen Verfassung auf meinem Spitalsbett im Klinikum Speising begann ich die Recherche, ob es für mich und meine MS nicht noch andere Möglichkeiten, als die höchst unzufriedenstellenden schulmedizinischen Therapien gab. Ich befand mich stationär in einem orthopädischen Spital in der Hoffnung, zumindest ein Teil meiner Beschwerden, hätten eine andere Ursache. Die Hoffnung war umsonst, und dennoch öffnete sich hier ein komplett neuer Weg für mich. Ich begann mich erstmals aktiv mit meiner Erkrankung auseinander zu setzen, suchte erstmals nach neuen Möglichkeiten. War bereit, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen.</p><p>Ich wurde schnell fündig. In Brasilien, so las ich, gab es einen Herrn Prof. Coimbra, der mit einer hochdosierten Vitamin D Therapie nicht nur Stillstand sondern auch rückwirkend Verbesserung der durch MS aufgetretenen Beschwerden versprach. Das Coimbra-Protokoll. Mir war in der ersten Sekunde klar, dass würde mein Weg werden.</p><p><strong>Vitamin D und Autoimmunerkrankungen </strong></p><p>Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin sondern ein fettlösliches Hormon, welches der  Körper selbst herstellen kann. Der menschliche Körper produziert Vitamin D unter Einwirkung von UVB Strahlen. Daher ist der Name an sich eigentlich sehr irreführend, denn ein Vitamin wird niemals vom Körper selbst produziert sondern muss immer extern zugeführt werden. Vitamin D moduliert die Aktivität des Immunsystems, es reguliert die T-Helferzellen. Jeder Mensch hat diese Zellen im Blut und sie sind wichtig, für unser Immunsystem. Patienten mit MS haben eine stark erhöhte Zahl an TH17 Zellen im Blut, im Liquor und an den beschädigten Stellen der weißen Substanz im zentralen Nervensystem. Die schulmedizinischen Therapien versuchen die TH17 Zellen zu regulieren und fahren das gesamte lymphatische System herunter. Die führt zu dramatischen Nebenwirkungen, da der Organismus so sein natürliches Schutzschild verliert. Vitamin D hingegen moduliert und kann die Balance im Immunsystem wieder herstellen. Die Superpower des Vitamin D ist, dass das Immunsystem in Balance gebracht wird und die Virusanfälligkeit sogar stark vermindert wird.</p><p><strong>Vitamin D und Epigenetik </strong></p><p>Für die Aufnahme und die Aktivierung des Vitamin D benötigt der menschliche Organismus ein funktionstüchtiges VDR Gen. Dieses Gen ist verantwortlich für die Produktion der Rezeptoren für das Vitamin D. Eine Veränderung auf diesem Gen (Snip) führt zu einer verminderten Aktivität des Vitamin D3 obwohl im Blut ausreichend Vitamin D vorhanden ist. Vierzig Prozent der Menschen haben einen einfachen Snip am VDR Gen und können daher das vorhandene Vitamin D nicht aktivieren. Jeder Achte hat sogar einen Doppelsnip. Also eine doppelte Veränderung des Basenpaares im Gen mit starker Einschränkung der Funktionsfähigkeit des Vitamin D.</p><p>Die Vitamin D Resistenz spielt bei der Entstehung von Multipler Sklerose und vielen weiteren Autoimmunerkrankungen eine Rolle. So erklärt sich auch die Wirksamkeit einer Therapie mit hochdosiertem Vitamin D. Da MS eine Erkrankung ist, die neben der Vitamin D Resistenz aber auf weiteren Faktoren basiert, also multifaktoriell, sind die Erfolge einer Vitamin D Therapie auch sehr unterschiedlich.</p><p>Das VDR Gen kann man in einem Gentest einfach testen. Heutzutage gibt es viele verschiedene Institute, die Gentest für den Heimgebrauch anbieten. Die Proben werden zu Hause entnommen und anschließend an das Labor gesandt, wo sie ausgewertet werden.</p><p>Die Vitamin D Zufuhr sollte daher immer individuell angepasst werden und auf jeden Fall medizinisch betreut werden. Vor allem für die hochdosierte Therapie gibt es ausgebildete Coimbra Protokoll Ärzte, die in jedem Fall zu konsultieren sind. </p><p><strong>Was sich durch Vitamin D in meinem Leben verändert hat</strong></p><p>Zu Beginn war ich zugegebenermaßen noch nicht mutig genug alles auf eine Karte zu setzen. Ich begann mit einer hochdosierten Vitamin D Therapie, nahm aber noch über Monate hinweg mein schulmedizinisches Präparat weiter.</p><p>Die erste und schon so sehr wertvolle Veränderung war, dass ich nicht mehr müde war. Ich war es gewohnt, mittags wie ein Kartenhaus zusammenzufallen. Kam oft nach einem kurzen Mittagsschlaf nur sehr schwer wieder vom Sofa hoch und schleppte mich durch den Rest des Tages. Diese Fatigue, wie diese tiefe Müdigkeit in der MS bezeichnet wird, war schlagartig verschwunden, schon wenige Tage nach dem Beginn der Vitamin D Einnahme war ich weniger müde und abgeschlagen. Sehr rasch wurde auch meine Spinale Ataxie ( die Abstimmung der einzelnen Muskelgruppen miteinander funktionieren nicht mehr und diese führt zu einem Schwindelgefühl und umkoordinierten Bewegungen) erheblich besser. Ich hatte schon bald das Gefühl wieder sicher auf den Beinen zu sein und die Kontrolle über meine Bewegungen zurückzuerlangen.</p><p><strong>Vitamin D und ‚gesunde‘ Menschen </strong></p><p>Vitamin D ist nicht nur eine kraftvolle Möglichkeit um MS zu behandeln sondern stärkt auch bei gesunden Menschen die Abwehrkräfte gegenüber Viren, Bakterien und anderen Mikroorganismen.    Des weiteren hat Vitamin D wissenschaftlich belegte positive Effekte auf den Knochen und zur Prävention von respiratorischen Infekten.</p><p><em>Diese Ausführungen sind zum besseren Verständnis vereinfacht dargestellt und haben keinen Anspruch auf medizinische Vollständigkeit. </em></p>								</div>
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